Von Anbeginn unserer Entstehung begeben wir uns auf den Fluss des Lebens. Einer göttlichen Quelle gleich werden wir aus dem Kosmos geboren und auf die Erde befördert.
Welches Leben wir auf Erden führen entscheiden wir. Jeder einzelne Mensch für sich allein. Durch die Erfahrungen, die wir in diesem Leben machen und die Erfahrungen, die wir bereits auf diese Erde mitbringen.
Wir tragen Narben, sichtbare und unsichtbare. Es gibt Narben, die mit bloßem Augen klar zu erkennen sind und es gibt Narben, die nur wir kennen. Narben, an denen wir innerlich leiden, die uns bewusst oder unbewusst zugefügt wurden.
Unser eigener Umgang mit unseren Narben macht unsere Persönlichkeit aus. Ein ganzes Menschenleben lang können wir an diesen Narben leiden. Jedoch steht es uns frei, diese unsichtbaren Narben, die nur wir kennen, zur Heilung zu bringen.
Nur zu gut kennen wir sie, diese unsichtbaren Narben, die ungefragt und plötzlich in bestimmten Situationen an die Oberfläche befördert werden und uns auf diesem Wege mitteilen, dass sie noch immer vorhanden sind. Sie ploppen an die Oberfläche um von uns gesehen, gefühlt und geheilt zu werden.
Seine eigenen Narben anzugehen ist ein intensiver Prozess. Relativ einfacher ist es die Narben wieder dahin zu befördern, wo sie hergekommen sind. In unserem tiefsten Unterbewusstsein sperren wir sie ein, in der Hoffnung, dass sie verharren mögen, Ruhe geben und uns nicht weiter belasten. Schließlich denken wir, dass wir sehr gut mit der aufgesetzten Maske leben, die wir uns für die Außenwelt erschaffen haben.
Unsere Narben, sie rumoren in uns, triggern uns an, ploppen auf und werden wieder abgedrängt bis wir das Gefühl haben, innerlich an ihnen zu ersticken. Sind wir an diesem Punkt angekommen ist es die höchste Notwendigkeit uns unsere eigenen in uns liegenden Themen zu betrachten und zu begutachten. Der Zeitpunkt uns den eigenen Themen zu widmen ist unabwendbar.
Die Betrachtung der in uns liegenden Themen können wir alleine angehen oder uns Menschen zur Unterstützung holen, die uns beistehen unsere Narben anzusehen und zu heilen.
Mittlerweile ist es mehr als an der Zeit, diese uns fordernden Themen anzugehen. Die alten Seelen, sie wollen von diesen Themen befreit werden, um gereinigt und geläutert in die Neue Zeit zu gehen, die bereits angebrochen ist.
Die Prozesse, die aktuell stattfinden gleichen einer Weichenstellung, bei der es nur zwei Richtungen gibt. Jeder Einzelne von uns entscheidet für sich, in welche Richtung er sich führen lässt. Zur Auswahl stehen die Welt der Neuzeit oder das Verbleiben in der Alten Welt, die weiter keinen Bestand haben wird.
Sie lärmt immer noch, die alte Welt. Poltert und kracht, will nicht abtreten. Ob sie will oder nicht, sie wird abtreten müssen. So will es der kosmische Rat, die universelle Kraft, die uns trägt.
