Während unseres Lebens hier auf Erden stoßen wir immer wieder auf Situationen, die uns, ohne, dass wir es wissen oder „ahnen“ bzw. real bemerken, als Ahnenvertreter auferlegt wurden.
Wir leben in einem Familien- und Verwandschaftskonstrukt, das von Menschen, die von diesem Gefüge profitieren, gerne weitergeführt werden möchte.
Bei diesem Konstrukt handelt es sich oftmals um sehr alte Abdingbarkeiten. Ob wir diese alten, teils uralten Verträge, Abkommen oder dergleichen weiterführen liegt an uns selbst. An jedem einzelnen Individuum. Unbedingt Beachtung finden sollte, dass es Ahnen gibt, die wie wir, aus diesen althergebrachten Vereinbarungen aussteigen wollen.
Es fühlt sich an wie eine andauernde Karussellfahrt, die nur in eine Richtung geht. Sie soll und darf laut profitierenden Ahnenvertretern nicht beendet werden. Diese Situationen und das Erleben derer regen uns zum Nachdenken an. Führen uns mitunter an unsere eigenen Grenzen.
Was auch immer unsere Ahnen und deren Vertreter auf Erden uns einflüstern wollen: Diese Langzeit Karussellfahrt soll und darf beendet werden. Wir dürfen die Stopp Taste drücken und aussteigen aus dem Karussell, aus dem gesamten Konstrukt. Unsere eigene Meinung und unser eigenes Leben ist wichtig. Unsere Wünsche sind es, die wir leben wollen und sollen in diesem Leben.
Als weibliche Ahnenvertreterinnen sollten wir uns die Souveränität zurückholen, die wir vor langer Zeit besaßen und uns genommen wurde. Wer aus der Ahnenreihe den neuen Weg gehen will, geht mit. Alles geschieht auf Augenhöhe. Alle anderen Vertreter dürfen auf dem alten Weg bleiben und dort verharren.
Ebenso dürfen wir uns von Wurzeln entfernen oder derer entledigen, die uns nicht weiter dienlich sind, evtl. sogar ins Verderben führen. Wichtig und angemerkt sei, dass das Entfernen von Wurzeln eine heikle Angelegenheit darstellt, die einer Teilentwurzelung gleicht. Dies sollte nicht ohne professionelle Aufsicht gemacht werden.

