Der Verleugnungsplan durch die schnelle Entschleunigung – 2026 – Januar

In der Welt in der wir aktuell leben soll alles schneller, höher, schöner, weiter, luxuriöser sein und werden. Das eigene Leben rückt immer weiter in den Hintergrund. Wir hasten von einer Ablenkung in die nächste und vergessen dabei unser eigenes Sein. Unser Sein ist unsere Erfüllung, die wir fernab von jeder Ablenkung finden, in der Ruhe, die immer wieder versucht in uns einzuziehen und die wir oftmals beiseite schieben, um uns erneut in die Ablenkung zu stürzen.

Wir nehmen nicht davon Gebrauch uns mit unserer innersten Mitte zu verbinden und uns mit unserem tief in uns verankerten Bewusstsein auseinandersetzen.

In der Ruhe liegt die Kraft. Die Kraft, die wir benötigen um unser Leben leben zu können. Sie ist es, die uns frischen Atem gibt, die uns innehalten lässt um die Stille des Moments zu genießen. In der Stille des Moments lernen wir (wieder) wir selbst zu sein.

Es ist ein bei uns Ankommen, um sich selbst zu grounden. Nutzen wir die Stille des Moments und haben Übung darin, werden wir es schaffen an unserem tiefsten eigenen Urgrund anzukommen. Am Urgrund angekommen dürfen wir uns selbst fühlen mit unseren eigenen Befindlichkeiten, Widrigkeiten, Verletzungen und Narben befassen. Wir dürfen uns mit dem was wir fühlen intensiv auseinandersetzen.

Alles darf und soll jetzt in Heilung gebracht werden. Alte Verletzungen, gefühlte Schuld und Scham. Es hat im Zuge der neuen Menschwerdung seinen Platz verloren, möge es uns durch das Außen noch so eingetrichtert werden.

Wie oben so unten – wie unten so oben – upside down